Elsabeh Sonderhoff

von Maryx

Wer das hier liest, wird es einmal gelesen haben.


Die Vergänglichkeit aller Dinge ist noch so klein, wie einen Text gelesen haben und so groß, wie die Verschiebung der Erdplatten. Ohne das Leben gibt es keinen Tod und umgekehrt. Wenn der Mensch diese Begriffe weg lässt, ist es ein einziger großer Wandel.


Alles befindet sich ständig in diesem Zustand und wir können entscheiden, welche Dinge wir durch unser Dasein hervorheben und erfahren wollen. Elsabeh schärft ihre Sinne, um den Weg des Wandels aufmerksam zu verfolgen. Zuerst kam die Frage nach dem Frausein. Als Wesen die Möglichkeit zu haben, aktiv an den Entwicklungen dieser Zeit teilzunehmen, indem ein neues Leben auf die Erde gebracht wird und was es heißt diese schöpferische Kraft in sich zu tragen.


Was bleibt danach, wenn unser Körper und unsere Identität fort sind? An was erinnern wir uns jetzt schon nicht mehr und mit was füllen wir die enstandenen Gedächtnislücken?


Besonders mit dem Wissen aus den Fächern Biologie und Geschichte möchte sich Elsabeh noch mehr Theorien erschließen und gemeinsam mit anderen Menschen in performativen, so wie installativen Arbeiten überlegen, welche Möglichkeiten der Vergangenheit und Zukunft wir noch nicht betrachtet haben. Mitten in all der Metamorphose werden ein paar Häufchen Erde auf Sockel platziert und veranschaulicht, dass die Welt, wie wir sie kennen, noch mehr Fantasie und Facetten zu bieten hat, wenn wir uns einmal die Zeit und Muse dafür nehmen, wirklich hinzusehen.


Im hier und jetzt verweilend, möchte Elsabeh andere Menschen einladen, ihre Sicht durch Interaktion mit ihr zu erweitern, sich neuen Erkenntnissen zu öffnen und spielerisch zu fragen, was wäre wenn?