Leya Christin Wüllner

von Edda Knott

Organische Strukturen. Wuchernde Masse. Dekonstruierte Linien. Reissfestes Seil. Spekulierte Formen. Blaues Klebeband. Leuchtende Pillen. Deformiertes Gewebe. Grelles Licht.

Ihre Arbeiten sind installativ, grafisch und textbasiert, und seit 2021 tattoowiert sie.
Sie bestrahlen, überlagern, mutieren.
Textzeilen leuchten hinter knotigen Geschwülzten auf. Ein Apothekenschild leuchtet hinter Textzeilen. Ausgeartetes Gewebe trifft auf Synthetik aus fast schon unangenehm grellen Neonlicht.
Organische Anomalien aus Bleistift, Buntstift und Gouache. Scheinen als etwas anderes oder vielleicht auch nicht. Leyas Arbeiten wollen nicht preisgeben was sie sind. Das müssen wir selbst erfahren.