Nele Ziemer
von Paula Göb
Neles Worte sind poetische Fragmente
„ANSTOOOOß!!“
leise und reduzierte
„OLEEEEE OLEE OLEE OLEEEEE“
Was ist zwischen einem, welche Worte berühren unsere Körper?
Welche Gefühle kann ich in meine Hände legen und auf meinem Oberkörper verreiben?
„ZICKE ZACKE ZICKE ZACKE HEU HEU HEU!“
Die Melancholie in ihrem Atem und dann
bin ich ganz ernüchtert durch
Wie kann ich uns erfassen?
„IMMER WEITER SAGT DER TRAINER“
Wie kann man in den Raum hinein existieren?
Nie ist ein Fragment alleine, alle Allegorien haben zarte Kompanie -
Manchmal ist das derbe, manchmal ist alles auf Kampf
„ABSEEEEEEITS!“
Ihre Stimme bleibt immer lange in meinen Gedanken hängen, alles gehört unweigerlich zusammen. Die Prozesse fließen ineinander, sie kommen zusammen und bleiben beieinander.
„TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR!“