Noa Findus Fix

von Maximilian Hallermann

In den Arbeiten von Noa Findus Fix begegnen uns verschiedene Wesen, die sich jeder klaren Zuschreibung entziehen: Monster, Gestalten, Zwischenwesen, Fremde Wesen – fremde, mythische Erscheinungen zwischen Traum, Protest und Intimität. Geboren aus Mythos, Intuition und Gegenwart, entwerfen sie eine Welt jenseits normativer Vorstellungen. Noa erschafft sie nicht nur, er stellt sich zu ihnen, lebt mit ihnen, lässt sie sprechen.

Die Arbeiten reichen von performativen Arbeiten bis hin zu malerischen Motiven. Neben der Malerei und der Performance arbeitet Noa auch mit Illustrationen, Fresken, Texten und Installationen. Darüber hinaus spielt das Medium der Radierung eine bedeutsame Rolle. Noas Werke fordern nicht nur Betrachter heraus, sie fordern auch Raum: Raum für andere Körper, andere Erzählungen, andere Realitäten.

Dabei stehen oft mythische Wesen, Zwischenwesen, fremde Wesen im Mittelpunkt. Noa schafft in den Arbeiten Charaktere, welche er zu sich selbst setzt. Diese interagieren mit der Welt, schaffen Situationen und Räume der Forderung. Sie schaffen ihre eigene Welt, die Welt von Noa. Die Arbeiten wirken in vielen Bereichen als träumerisch, als etwas mythisches auf mich.

Noa verbindet Mythologie mit einer persönlichen Punk-Ästhetik. Dies ist keine Oberfläche, sondern eine Haltung: eine Form, sich zu zeigen – gegen Widerstände, mit Stacheln, offen. In seinen Bildern treffen Irokesen auf Dämonen, Zärtlichkeit auf Zorn

Auf seinem Instagram-Profil teilt Noa Einblicke in seinen verschiedenen Projekte und teilt seine vielseitige Welt mit dem Betrachter. Eine Welt, die sich nicht erklärt, sondern da ist – eigensinnig und ehrlich.